„Das Mittelalter ist keine Epoche. Mittelalter ist der Name der menschlichen Natur“
(Juli Zeh: Corpus Delicti)
„Selig der, den die Idioten anbellen, denn seine Seele wird ihnen nie gehören.“
(Carlos Ruiz Zafón: Das Spiel des Engels)
„Wer in unserer globalisierten Welt ein bisschen Wärme sucht, der sollte besser die Heizung aufdrehen.“
(Tommy Jaud: Millionär)
„Alles ist wichtig, aber nichts hat mehr Bedeutung.“
„Sie hatte sich eingerichtet, sich viel zu schnell eingerichtet, statt auf die Zukunft wartete sie nun auf den Feierabend, statt Revolution machte sie nun die Hausordnung.“
„Die Herren im Schloss hatten gewechselt, ihre Geiseln aber waren die gleichen geblieben.“
(Jens Wonneberger: Infarkt)
Fighting for peace is like fucking for virginity.
Wenn du dem anderen nicht von gleich zu gleich begegnest, kriegst du vielleicht Macht, aber gewiss nicht Wahrheit.
(Bernhard Schlink: Das Wochenende)
Wenn du durch die Welt gehst, zähl die Farben und du wirst sehen, wie bunt das Leben ist.
(Daniel Pfletscher)
Das Geld ist wie jedes andere Virus: Sobald die Seele dessen, der es hortet, verfault, macht es sich auf die Suche nach frischem Blut.
(aus Zafón: Der Schatten des Windes)
Das Schicksal lauert immer gleich um die Ecke – wie ein Dieb, eine Nutte oder ein Losverkäufer, seine drei trivialsten Verkörperungen. Hausbesuche macht es hingegen keine. Man muss sich schon selber hinbemühen.
(aus Zafón: Der Schatten des Windes)
Als du auf die Welt kamst, haben alle gelächelt, nur du weintest.
Lebe so, dass wenn du einmal stirbst, alle weinen und nur du lächelst.
(Verfasser unbekannt)
Suchst du Vollkommenheit, so blicke in den Spiegel.
Findest du sie dort, darfst du sie auch anderswo erwarten.
(Verfasser unbekannt)
Folge dem Weg deines Herzens und höre auf dein Gefühl.
(Verfasser unbekannt)
Unser Zuhause ist dort, wo wir die sein können, die wir sind.
(Richard Bach)
Letztendlich aber ist die Distanz als eine Angst vor Nähe doch
eine ungestillte Sehnsucht nach Nähe.
(Friedrich Schorlemmer)
Dem Mut der Aufklärung, sich ohne fremde Anleitung seines eigenen Verstandes zu bedienen, muss sich ein neuer Mut hinzustellen : Der Mut, sich ohne Furcht der Kräfte des eigenen Herzens zu bedienen.
(Friechrich Schorlemmer)
Unnütz sein, ist tot sein.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Traue nie etwas, das selbst denken kann, wenn du nicht sehen kannst, wo es sein Hirn hat.
(Mrs. Weasley in Joanne K. Rowling’s „Harry Potter“)
Selbstwertgefühl ist ein Kapital wie jedes andere. Man verbringt Jahre damit, es anzusparen, und wenn man will, kann man es ein einem einzigen Abend restlos verballern.
(Nick Hornby: A long way down)
Vielleicht sind Männer und Frauen zwei völlig verschiedene Spezies, die nur zufällig auf dem gleichen Planeten leben. Liebe ist mitunter ein Kampf, den niemand gewinnen kann und keiner geht ohne Narben davon.
(Böhse Onkelz)
Demokratie bedeutet zugleich, dass das Volk durch das Volk für das Volk niedergeknüppelt wird.
(Oscar Wilde)
Man sollte immer eine kleine Flasche Whisky dabeihaben für den Fall eines Schlangenbisses – und außerdem sollte man immer eine kleine Schlange dabeihaben.
(W.C. Fields)
Wer die Welt retten möchte, muß eben umkommen, denn die Welt will nicht gerettet werden.
(aus Boris Chasanow’s „Der Zauberlehrer“)
Wenn du glaubst frei zu sein, versuche doch zu fliegen!
(Verfasser unbekannt)
Halte dir jeden Tag dreißig Minuten für deine Sorgen frei, und in dieser zeit mache ein Nickerchen.
(Abraham Lincoln)
Wandere der Sonne entgegen, und du lässt den Schatten hinter dir.
(Verfasser unbekannt)
Wer einen Stein ins Wasser wirft, verändert das Meer.
(Verfasser unbekannt